Der Neffe studiert Informatik. Der Sohn bastelt gerne an Websites. Die Freundin einer Freundin macht das “nebenbei”. Das klingt nach einer cleveren Lösung – billig, nah, unkompliziert. Meistens ist es das zunächst auch. Bis es nicht mehr so ist.
Dieser Artikel ist kein Angriff auf Neffen, Söhne oder Bekannte. Er ist eine ehrliche Auflistung von Dingen, die du vorher wissen solltest – damit du eine bewusste Entscheidung treffen kannst.
Das eigentliche Risiko: Nicht das Können, sondern die Verlässlichkeit
Viele Bekannte und Verwandte können durchaus gute Websites bauen. Das ist nicht das Problem. Das Problem ist: Sie sind keine Dienstleister. Sie haben keine SLA, keinen Support-Vertrag, keine finanzielle Abhängigkeit davon, dass deine Website funktioniert.
- Verfügbarkeit: Dein Neffe hat Prüfungen, Urlaub, einen neuen Job. Wenn deine Website down ist, kann das Tage dauern, bis jemand schaut.
- Priorität: Du bist nicht sein Kunde. Du bist ein Gefallen. Das ist ein grundlegend anderes Verhältnis – auch wenn er es gut meint.
- Langfristigkeit: Was passiert in 2 Jahren, wenn das Interesse weg ist? Wenn er ins Ausland geht? Wenn ihr euch streitet?
- Zugangsdaten: Wer hat die Passwörter für Domain, Hosting, CMS? Wenn das alles bei ihm liegt, bist du abhängig – auch wenn du nicht willst.
Was Professionalität bei einer Website wirklich bedeutet
Es geht nicht darum, ob die Website schön aussieht. Es geht darum, ob sie ihren Job macht: Kunden informieren, Vertrauen aufbauen, Anfragen generieren.
SEO: Wird sie bei Google gefunden?
Eine Website, die niemand findet, existiert für den Kunden nicht. SEO-Grundlagen – Seitentitel, Meta-Beschreibungen, lokale Keywords, Ladezeit – werden von Laien oft komplett vergessen. Der Neffe baut dir etwas Hübsches, das niemand sieht.
Mobile: Sieht sie auf dem Handy gut aus?
Heute kommen über 60 % aller Websitebesuche vom Smartphone. Wer nicht responsiv baut, verliert die Mehrheit der Besucher, bevor sie überhaupt lesen.
Rechtliches: Impressum, Datenschutz, DSGVO
Fehlende oder fehlerhafte Pflichtangaben auf einer deutschen Website können teuer werden. Abmahnungen sind in Deutschland kein seltenes Phänomen. Ein professioneller Anbieter kennt die Anforderungen.
Professionell muss nicht teuer sein
Ab 99 € netto/Monat bekommst du eine Website, die tut, was sie soll – mit Support, der antwortet, und einem Vertrag, der schützt.
Kostenlose Demo ansehen →Du hast schon eine Website vom Bekannten – was jetzt?
Wenn du bereits in dieser Situation bist, ist das kein Grund zur Panik. Aber es gibt einige Dinge, die du sofort tun solltest:
- Zugangsdaten sichern: Domain-Registrar-Login, Hosting-Zugänge, CMS-Passwörter. Solange das Verhältnis gut ist, ist es einfach, das zu klären.
- Website nüchtern bewerten: Wird sie bei Google gefunden? Kommen Anfragen? Sieht sie auf dem Handy gut aus? Wenn die Antwort auf alle drei Fragen nein ist, weißt du, wo du stehst.
- Neustart planen: Ein Neustart muss kein Drama sein. Mit dem richtigen Anbieter ist deine Domain in 48 Stunden auf eine neue Website umgeleitet.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Problem an einer Website vom Bekannten?
Das Hauptproblem ist nicht das Handwerk, sondern die Verlässlichkeit. Ein Bekannter oder Verwandter hat andere Prioritäten als ein Profi: sein Hauptjob, seine Familie, sein Leben. Wenn er keine Zeit hat oder das Interesse verliert, bist du auf dich gestellt – ohne Vertrag, ohne Anspruch, oft ohne Passwörter.
Was kostet ein Profi wirklich mehr?
Im Abo-Modell gar nicht so viel mehr, wie viele denken. Der Neffe baut die Seite vielleicht umsonst oder für ein symbolisches Entgelt – aber dann zahlst du anderweitig: mit deiner Zeit, mit Energie für die Koordination, und irgendwann mit der Agenturrechnung für den Notfall-Neustart. Ein professionelles Abo ab 99 € netto/Monat ist oft günstiger als der Gesamtpreis der Bastellösung.
Was wenn ich schon eine vom Bekannten habe?
Dann wäre der erste Schritt, die Zugangsdaten zu sichern: Domain-Registrar, Hosting-Account, CMS-Login. Falls du die nicht hast, hol sie dir jetzt – solange das Verhältnis noch gut ist. Dann bewertest du nüchtern, ob die Seite tut, was sie tun soll. Tut sie es nicht, ist ein Neustart oft unkomplizierter als du denkst.
Worauf muss ich bei einem Anbieter achten?
Drei Dinge: Erstens Transparenz über Kosten – keine versteckten Gebühren für normale Updates. Zweitens Erreichbarkeit – gibt es einen Support, den du erreichen kannst? Drittens Flexibilität – kannst du kündigen, wenn's nicht passt? Ein seriöser Anbieter beantwortet alle drei Fragen ohne Ausweichen.
Fazit: Gefallen ist kein Vertrag
- Das Risiko liegt nicht im Können, sondern in der Verlässlichkeit. Kein Vertrag, keine Haftung, keine garantierte Verfügbarkeit.
- Zugangsdaten sind kritisch. Sorg dafür, dass du immer selbst Zugang zu Domain, Hosting und CMS hast – egal, wer die Website gebaut hat.
- Professionalität bedeutet Verlässlichkeit, nicht nur schönes Design. SEO, Ladezeit, Mobiloptimierung und Rechtssicherheit sind keine Extras.
- Die Alternative ist erschwinglich. Ab 99 € netto/Monat bekommst du professionellen Support, einen Ansprechpartner und eine Website, die Ergebnisse liefert – ohne Familiendrama.
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